Insider-Wissen

Filme in Krabi gedreht: Die Drehorte von James Bond, The Beach & Co. per Speedboat entdecken

17 Min. LesezeitAktualisiert:

Kaum eine Küste der Welt hat so viele Leinwand-Momente geliefert wie die Andamanensee rund um Krabi und die Phang Nga Bucht. Filme gedreht in Krabi und der Nachbarschaft – das sind Der Mann mit dem goldenen Colt, The Beach, Der Morgen stirbt nie und neuere Produktionen. Die Drehorte selbst sind keine Kulissen, sondern echte Orte, die Sie heute besuchen können: Felsnadeln, Kalksteinwände, Lagunen und Stelzendörfer. Dieser Guide ordnet ein, was wo gedreht wurde, was Sie dort heute sehen, welche Regeln gelten und wie Sie die Drehorte mit einem privaten Speedboat ohne Menschenmassen erleben.

Inhalt

Welche Filme wurden in Krabi und der Phang Nga Bucht gedreht?

Die kurze Antwort: mehrere, und zwar mit sehr unterschiedlichem Hintergrund. Manche Orte wurden durch einen einzigen Film weltberühmt, andere dienten als Ersatz für Schauplätze in anderen Ländern, wieder andere sind Drehorte neuerer Großproduktionen. Wichtig ist eine saubere Trennung: Krabi und die Phi-Phi-Inseln gehören zur Provinz Krabi, die Phang Nga Bucht mit James Bond Island und Khao Lak zur Nachbarprovinz Phang Nga.

Die folgende Übersicht nennt nur Produktionen, deren Drehorte in der Region gut dokumentiert sind. Wo die Quellenlage dünn oder widersprüchlich ist, steht das ausdrücklich dabei – lieber eine Angabe weniger als eine falsche.

Alle Orte in diesem Artikel sind echte, öffentlich zugängliche Landschaften. Wir beschreiben sie aus Sicht eines Bootsausflugs und zeigen keine Filmszenen; die Bilder in diesem Artikel sind eigene Ortsdarstellungen und keine Standbilder aus Filmen.

  • Der Mann mit dem goldenen Colt (1974): Khao Phing Kan und Koh Tapu in der Phang Nga Bucht – heute James Bond Island
  • Der Morgen stirbt nie (1997): Phang Nga Bucht, die im Film für die Ha-Long-Bucht in Vietnam einsprang
  • The Beach (2000): Maya Bay auf Koh Phi Phi Leh in der Provinz Krabi
  • The Impossible (2012): Khao Lak in der Provinz Phang Nga – ein Film über die Tsunami-Katastrophe von 2004
  • Neuere Produktionen: unter anderem Jurassic World: Rebirth (2025) und die Serie Alien: Earth (2025) mit Drehs in Südthailand

Der Mann mit dem goldenen Colt (1974): James Bond Island

Der neunte Bond-Film, 1974 unter der Regie von Guy Hamilton mit Roger Moore als 007 und Christopher Lee als Gegenspieler Scaramanga, machte aus einer kaum bekannten Felsengruppe einen Welt-Hotspot. Gedreht wurde unter anderem in Hongkong und in Südthailand; die Außenaufnahmen am Versteck des Gegenspielers entstanden an Khao Phing Kan und Koh Tapu in der Phang Nga Bucht. Seither nennen Reisende den Ort James Bond Island, und der Name ist so hartnäckig, dass er auf Schildern, in Reiseführern und auf Bootsfahrplänen steht.

Zur Zeit der Dreharbeiten war die Gegend nach allem, was berichtet wird, noch kein Touristenziel; die Infrastruktur war minimal. Das ist heute kaum vorstellbar, denn der kleine Strand von Khao Phing Kan zählt zu den meistbesuchten Haltepunkten der Region.

Was Sie heute sehen: Khao Phing Kan ist ein Paar aneinanderlehnender Felsen – der Name wird meist als „sich aneinander lehnende Berge“ übersetzt. Davor steht im Wasser Koh Tapu, die schlanke Felsnadel, die oben breiter ist als unten. Sie ist nach gängigen Angaben rund 20 Meter hoch und liegt etwa 40 Meter vom Ufer entfernt. Beide gehören zum Ao Phang Nga Nationalpark.

Wichtig für Ihre Planung: An die Felsnadel selbst darf man mit dem Boot nicht nah heranfahren, zum Schutz des Felsens. Auf der Hauptinsel gibt es einen kurzen Strandabschnitt, Souvenirstände und Aussichtswege; je nach Tag und Tageszeit kann es dort sehr voll sein.

  • Lage: Phang Nga Bucht, Ao Phang Nga Nationalpark
  • Anreise: per Boot; ein Tagesausflug mit dem Speedboat ab Ao Nang ist gut machbar
  • Beste Zeit: früh am Morgen oder später Nachmittag – mittags ist es am vollsten
  • Regel: Koh Tapu nicht anfahren, Abstand halten
  • Eintritt: Nationalparkgebühr, in der Regel pro Person; Ob und in welcher Höhe an Ihrem Ziel eine Eintrittsgebühr anfällt, erfahren Sie bei der Buchung.

Der Morgen stirbt nie (1997): Phang Nga Bucht als Ersatz für Vietnam

Mit Pierce Brosnan als Bond kehrte die Reihe 1997 nach Südthailand zurück, in dem Film unter der Regie von Roger Spottiswoode. Interessant daran: Die Handlung spielt unter anderem an der Ha-Long-Bucht in Vietnam. Gedreht wurde dort jedoch nicht – nach verbreiteten Berichten gab es Probleme mit den Drehgenehmigungen –, stattdessen sprang die Phang Nga Bucht ein. Die Karstlandschaft der beiden Buchten ähnelt sich tatsächlich verblüffend: Kalksteintürme, die steil aus grünem Wasser ragen.

Welche Felsen im Detail für den Film genutzt wurden, ist in den Quellen weniger eindeutig dokumentiert als bei dem Film von 1974. Wir nennen deshalb bewusst keine einzelne Insel, sondern verweisen auf die Bucht als Ganzes. Für Besucher ist das ohnehin die bessere Lehre: Der Reiz der Phang Nga Bucht liegt nicht in einem einzigen Fotostopp, sondern in der Landschaft zwischen den Stopps.

Für Ihren Ausflug bedeutet das: Wer die Bucht mit dem Speedboat durchquert, erlebt genau diese Kulisse – die Felsen wachsen aus dem Wasser, Mangroven säumen die Kanäle, und bei Morgennebel wirkt die Szenerie fast unwirklich.

The Beach (2000): Maya Bay auf Koh Phi Phi Leh

The Beach ist die Verfilmung des Romans von Alex Garland (1996) unter der Regie von Danny Boyle, mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle. Der Film kam im Jahr 2000 in die Kinos. Gedreht wurde unter anderem an der Maya Bay auf Koh Phi Phi Leh, der unbewohnten kleineren Insel der Phi-Phi-Gruppe in der Provinz Krabi. Wer den Film kennt, weiß, dass die Geschichte von einem versteckten Paradies handelt – und die Ironie ist, dass der reale Drehort danach alles andere als versteckt blieb.

Maya Bay ist eine kleine, fast kreisrunde Bucht, die von hohen Kalksteinwänden auf drei Seiten umschlossen wird. Genau diese Form macht den Reiz aus: Das Wasser ist geschützt, das Licht fällt wie in einen Amphitheater-Rahmen, und die Bucht wirkt wie ein eigener, abgeschlossener Raum.

Nach dem Film wurde die Bucht zu einem der berühmtesten Strände der Welt. Mehr dazu, was das für die Natur bedeutete und wie sie sich seit der Schließung erholt, lesen Sie im nächsten Abschnitt.

  • Lage: Koh Phi Phi Leh, Provinz Krabi; Teil der Phi-Phi-Inselgruppe
  • Anreise: nur per Boot – ab Ao Nang mit dem Speedboat in einem Tagesausflug machbar
  • Wichtig: Boote legen nicht mehr in der Bucht an, sondern an einem Steg auf der Rückseite der Insel
  • Ergänzende Stopps: Pileh-Lagune, Viking Cave, Bamboo Island

Die Maya Bay nach dem Film: Umbau, Klage und Erholung

Zu einer ehrlichen Geschichte über The Beach gehört die Kontroverse. Berichten zufolge ließ die Produktion die Bucht für den Dreh umgestalten: Es wurden Sanddünen verändert, Kokospalmen gepflanzt und Pflanzen entfernt, um den Strand breiter und „paradiesischer“ wirken zu lassen. Umweltschützer kritisierten, dass damit natürliche Barrieren verschwanden und der Strand anfälliger für Erosion wurde.

Daraus wurde ein langer Rechtsstreit. Ende der 1990er Jahre klagten lokale Umweltschützer und Vertreter der Provinz Krabi; verklagt wurden nicht nur die Filmgesellschaft, sondern auch thailändische Behörden. Nach Medienberichten bestätigten die Gerichte in den folgenden Jahren die Vorwürfe teilweise, und im September 2022 – mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Dreh – entschied Thailands Oberster Gerichtshof laut Berichten, dass die beteiligte Produktionsfirma eine zuvor vereinbarte Summe von 10 Millionen Baht für die Wiederherstellung zahlen soll. Weitere Details der Verfahren sind in den Quellen unterschiedlich dargestellt; für diesen Artikel genügt der Kern: Die Folgen des Drehs beschäftigten Gerichte sehr lange.

Parallel litt die Bucht unter dem Erfolg. Zeitweise kamen nach Berichten täglich mehrere tausend Besucher, Boote ankerten auf dem Riff und beschädigten Korallen. Im Juni 2018 wurde Maya Bay zunächst für einige Monate geschlossen; im Oktober 2018 verlängerte die Nationalparkbehörde die Schließung auf unbestimmte Zeit, weil die Schäden größer waren als gedacht. In dieser Zeit wurden Korallenfragmente gerettet und neu angepflanzt, und schon Ende 2018 meldeten Beobachter Schwarzspitzen-Riffhaie in der Bucht – ein Zeichen, dass sich das Ökosystem erholte.

Am 1. Januar 2022 öffnete die Bucht wieder, mit klaren Regeln: Boote dürfen nicht mehr in die Bucht, Schwimmen in der Bucht ist nicht erlaubt (damit Korallen und Haie Ruhe haben), der Aufenthalt ist zeitlich begrenzt und die Besucherzahl wird begrenzt. Zusätzlich bleibt Maya Bay jedes Jahr für rund zwei Monate geschlossen; zuletzt war das für 2026 der Zeitraum vom 1. August bis 30. September. Die genauen Regeln und Daten legt die Nationalparkbehörde fest und ändert sie gelegentlich – bitte vor Ihrer Reise aktuell prüfen.

The Impossible (2012): Khao Lak – mit Respekt besucht

The Impossible ist kein Abenteuerfilm, sondern ein Drama über die Tsunami-Katastrophe vom 26. Dezember 2004. Regie führte der Spanier J. A. Bayona, in den Hauptrollen spielen Naomi Watts, Ewan McGregor und Tom Holland. Der Film erzählt die wahre Geschichte einer spanischen Familie, die den Tsunami in Thailand überlebte. Gedreht wurde nach übereinstimmenden Berichten hauptsächlich in Khao Lak in der Provinz Phang Nga, darunter an dem Hotel, in dem die reale Familie damals wohnte, sowie in einem Krankenhaus in der Gegend; die Dreharbeiten fanden zwischen Ende 2010 und Anfang 2011 statt. Einige Quellen nennen zusätzlich Phuket und Krabi. Die aufwendigen Wasseraufnahmen entstanden laut Berichten in einem Wassertank in Spanien.

Dieser Abschnitt hat einen anderen Ton als die übrigen, und das mit Absicht. Der Tsunami hat im Dezember 2004 an der Andamanenküste Thailands, auch in Khao Lak, Krabi und auf den Phi-Phi-Inseln, unermessliches Leid verursacht. Für viele Menschen vor Ort ist das keine Filmkulisse, sondern Erinnerung. Die Gegend hat sich seither wieder aufgebaut; Gedenkstätten erinnern an die Opfer.

Khao Lak liegt nördlich von Phuket und ist von Krabi aus eine Landreise, keine Bootsfahrt. Unsere Touren fahren dort nicht hin. Wenn Sie Khao Lak besuchen, tun Sie es als Reisende, nicht als Filmtouristen: Fragen Sie nicht nach „Drehorten“, sondern besuchen Sie die Gedenkstätten ruhig und respektvoll, fotografieren Sie keine Menschen ohne Erlaubnis und kleiden Sie sich entsprechend.

Neuere Produktionen: Jurassic World, Alien: Earth und Hotelkulissen

Südthailand ist bei internationalen Produktionen weiter beliebt. Nach Berichten der thailändischen Tourismusbehörde und von Medien wurden für Jurassic World: Rebirth (2025, Regie Gareth Edwards) Szenen in Südthailand gedreht, darunter in der Provinz Krabi (genannt werden etwa Railay Beach und der Wasserfall Huai To im Khao Phanom Bencha Nationalpark), in der Phang Nga Bucht und in Trang. Für die Serie Alien: Earth (2025) werden in Berichten ebenfalls Orte in Krabi und Phang Nga genannt, darunter Railay und bekannte Felsformationen; was davon im Bild genau zu sehen ist, geben die Berichte jedoch unterschiedlich an.

Auch The Hangover Part II (2011) hat eine Verbindung nach Krabi: Dort soll nach Berichten ein Luxushotel als Kulisse gedient haben. Das ist eine Hotel-, keine Bootsgeschichte – und deshalb für Ihren Speedboat-Ausflug nicht relevant.

Warum wir diese Titel nur kurz erwähnen: Bei neueren Produktionen ändern sich Angaben schnell, und viele Berichte stammen aus Tourismuswerbung. Wir zählen daher nur, was mehrfach genannt wird, und lassen offen, welche Szene wo entstand. Wenn Sie wissen, dass Sie einen bestimmten Drehort sehen möchten, nennen Sie ihn uns bei der Anfrage; wir prüfen dann, ob er sich sinnvoll in Ihre Route einfügen lässt.

Drehorte per Speedboat besuchen: Routenvorschlag

Die beiden großen Film-Landschaften liegen in entgegengesetzten Richtungen: Phang Nga Bucht im Norden und Osten, Phi Phi im Süden. Beides an einem Tag zu kombinieren, ist unrealistisch und würde den Reiz nehmen. Besser sind zwei getrennte Tage – oder Sie wählen einen davon. Die Vorschläge unten sind Orientierungen, keine festen Fahrpläne; Wetter, Gezeiten und Besucherandrang bestimmen am Ende die Reihenfolge.

Route A – Phang Nga Bucht (Bond-Landschaft): Aus der Perspektive des Boots beginnt der Tag früh, damit Sie die Karstfelsen im Morgenlicht sehen und die bekannten Stopps vor dem Mittagsandrang erreichen. Unsere Phang-Nga-Tour führt zu Koh Roi, Koh Kudu und Koh Nok – Orte, an denen Sie Felsen, Lagune und Strand für sich haben. Wenn James Bond Island oder das Stelzendorf Koh Panyee für Sie dazugehören, sprechen Sie das bei der Anfrage an; wir besprechen, ob und wie sich das zeitlich einfügen lässt.

Route B – Phi Phi (The-Beach-Landschaft): Hier zählt Pünktlichkeit mehr als überall sonst. Unsere Phi-Phi-Early-Bird-Tour startet um 07:00 Uhr und führt zu Maya Bay, in die Pileh-Lagune, vorbei an der Viking Cave und zur Mittagspause nach Bamboo Island. Der Gedanke dahinter: Maya Bay erreichen, bevor die Fähren und großen Ausflugsboote ankommen.

Route C – zwei Tage, zwei Filmwelten: Wer eine Woche in Ao Nang bleibt, kann Phang Nga und Phi Phi auf zwei Tage verteilen. Legen Sie Phi Phi auf die ruhigere Wochenzeit und planen Sie einen Reservepuffer für Wetter ein.

  • Phang Nga Bucht: Khao Phing Kan & Koh Tapu, Koh Panyee, Mangrovenkanäle, Koh Roi, Koh Kudu
  • Phi Phi Leh: Maya Bay (Steg auf der Rückseite), Pileh-Lagune, Viking Cave
  • Frühstart ist der wichtigste Hebel gegen Menschenmassen
  • Schnorchel-Ausrüstung ist bei uns kostenlos – bei der Buchung einfach ankreuzen

Beste Zeit & Gezeiten

Die ruhigere Jahreszeit mit meist glatterer See ist in der Regel die Trockenzeit etwa von November bis April. In der Regenzeit sind Ausflüge wetterabhängig; bei rauer See fällt manche Fahrt aus oder wird umgeplant. Die Phang Nga Bucht ist durch die vielen Inseln im Allgemeinen geschützter als die offene See zu den Phi-Phi-Inseln – das kann die Wahl des Ziels beeinflussen. Genaueres finden Sie in unserem Guide zur besten Reisezeit.

Die Gezeiten spielen vor allem in der Phang Nga Bucht eine Rolle. Manche Lagunen und Durchfahrten, etwa bei Koh Roi, sind nur in einem bestimmten Wasserstand gut erreichbar; bei Hochwasser kommen Sie bequem hinein, bei niedrigem Wasser kann es flach werden. Unser Tide-Guide erklärt Ebbe und Flut an der Küste von Krabi im Detail.

Die Tageszeit ist wichtiger als die Jahreszeit. Egal ob Phi Phi oder James Bond Island: Der frühe Vormittag und der späte Nachmittag sind weich im Licht und leer an Menschen. Mittags ist es am vollsten und das Licht am härtesten.

Foto-Tipps ohne Menschenmassen

Filmorte sind Fotoorte – und genau deshalb stehen dort viele Menschen im Bild. Mit diesen Handgriffen werden Ihre Aufnahmen ruhiger und persönlicher.

  • Früh starten: Das weiche Morgenlicht und die leeren Strände sind der größte Unterschied.
  • Vom Wasser aus fotografieren: Koh Tapu wirkt mit etwas Abstand, vom Boot aus, oft am schönsten und ohne Menschen im Bild.
  • Mit dem Wetter spielen: Morgennebel und dramatische Wolken über den Karstfelsen geben Bildern Tiefe.
  • Hochformat und Querformat: Felsnadeln leben im Hochformat, Buchten wie Maya Bay im Querformat.
  • Menschen als Maßstab, nicht als Hauptmotiv: Eine einzelne Person am Strand gibt Größe; Menschenmengen nicht.
  • Drohne: In Nationalparks gelten Regeln, Drohnenflüge sind nicht überall erlaubt. Klären Sie das vorher – Details in unserem Guide zu Foto- und Drohnen-Spots.

Respekt vor Natur & Einheimischen (Nationalpark-Regeln)

Die berühmten Drehorte liegen in geschützten Gebieten: James Bond Island im Ao Phang Nga Nationalpark, Maya Bay im Phi-Phi-Gebiet mit eigenen Regeln. Die Gebühren und Regeln legt die Nationalparkbehörde fest und sie ändern sich gelegentlich. Ob und in welcher Höhe an Ihrem Ziel eine Eintrittsgebühr anfällt, erfahren Sie bei der Buchung.

Aus Sicht des Naturschutzes ist die Lehre aus Maya Bay einfach: Sensible Orte brauchen Pausen. Wenn eine Bucht geschlossen ist oder Baden verboten ist, hat das einen Grund. Halten Sie sich daran, auch wenn Sie dann „nur“ vom Boot aus schauen.

  • Nichts mitnehmen, nichts zurücklassen: keine Muscheln, keine Korallen, kein Müll.
  • Keine Tiere füttern, Riffhaie und Fische nicht berühren.
  • Riffschonende Sonnencreme verwenden und nicht auf Korallen stehen.
  • Abstand zu Koh Tapu und anderen geschützten Felsen halten.
  • In Dörfern wie Koh Panyee respektvoll kleiden, besonders in der Nähe der Moschee, und vor Porträts fragen.
  • Lärm vermeiden: Wo viele Menschen leben oder Tiere brüten, ist Ruhe ein Teil der Erfahrung.

So passen unsere Touren zu den Drehorten

Wir sind ein privater Speedboat-Charter ab Ao Nang für maximal fünf Gäste. Das hilft bei Drehorten besonders: Sie zahlen nicht für einen Fahrplan, sondern können Zeitpunkt, Tempo und Stopps mit uns abstimmen. Schnorcheln, Schwimmen, Baden und Entspannen sind Teil der Touren; Schnorchel-Ausrüstung ist kostenlos und wird bei der Buchung angekreuzt.

Wer die Phi-Phi-Landschaft von The Beach sehen möchte, ist mit der Phi Phi Early Bird Tour gut aufgehoben. Wer die Karstlandschaft der Phang Nga Bucht erleben möchte, findet sie auf der Tour Uncharted Phang Nga & Secret Islands. Beide Touren sind Ausgangspunkte; Details zu Wunschzielen besprechen wir gern bei Ihrer Anfrage.

Eine ehrliche Anmerkung: Wir versprechen keine Filmszenen und keine Garantie auf leere Strände. Berühmte Orte bleiben berühmt. Aber mit frühem Start, guter Planung und einem kleinen Boot sehen Sie sie anders als die meisten Besucher.

Strandbucht Khao Phing Kan in der Phang Nga Bucht mit Felswand und der Felsnadel Koh Tapu im Hintergrund in der goldenen Stunde
Strandbucht Khao Phing Kan in der Phang Nga Bucht mit Felswand und der Felsnadel Koh Tapu im Hintergrund in der goldenen Stunde
Luftaufnahme der menschenleeren Maya Bay auf Koh Phi Phi Leh mit türkisem Wasser und Kalksteinwänden
Luftaufnahme der menschenleeren Maya Bay auf Koh Phi Phi Leh mit türkisem Wasser und Kalksteinwänden
Stelzendorf Koh Panyee vor einem Felsen in der Phang Nga Bucht
Stelzendorf Koh Panyee vor einem Felsen in der Phang Nga Bucht
Luftaufnahme der Pileh-Lagune auf Phi Phi Leh mit smaragdgrünem Wasser zwischen Kalksteinfelsen
Luftaufnahme der Pileh-Lagune auf Phi Phi Leh mit smaragdgrünem Wasser zwischen Kalksteinfelsen

Häufige Fragen

Welche Filme wurden in Krabi gedreht?

In der Provinz Krabi wurde vor allem The Beach (2000) gedreht, an der Maya Bay auf Koh Phi Phi Leh. In der benachbarten Phang Nga Bucht entstanden Der Mann mit dem goldenen Colt (1974) und Der Morgen stirbt nie (1997). Neuere Produktionen wie Jurassic World: Rebirth und die Serie Alien: Earth sollen laut Berichten ebenfalls in der Region gedreht haben.

Wo wurde The Beach gedreht?

Der Film wurde unter anderem an der Maya Bay auf Koh Phi Phi Leh gedreht, einer unbewohnten Insel der Phi-Phi-Gruppe in der Provinz Krabi. Sie erreichen die Bucht nur per Boot, zum Beispiel mit dem Speedboat ab Ao Nang.

Darf man in die Maya Bay?

Ja, die Bucht ist seit dem 1. Januar 2022 wieder für Besucher geöffnet, aber mit Regeln: Boote legen an einem Steg auf der Rückseite der Insel an, Schwimmen in der Bucht ist nicht erlaubt, der Aufenthalt ist begrenzt, und die Bucht ist jedes Jahr für rund zwei Monate geschlossen (zuletzt 1. August bis 30. September). Regeln und Termine können sich ändern, bitte aktuell prüfen.

Kann man auf James Bond Island aussteigen?

Ja, an Khao Phing Kan gibt es einen kleinen Strand, an dem Boote anlegen und Besucher aussteigen. Die berühmte Felsnadel Koh Tapu liegt jedoch vor dem Ufer im Wasser; ihr darf man sich mit dem Boot nicht nähern. Sie sehen sie vom Strand und vom Wasser aus. Es wird in der Regel eine Nationalparkgebühr erhoben.

Wo wurde James Bond Island gedreht – welcher Film war das?

Es war Der Mann mit dem goldenen Colt von 1974 (The Man with the Golden Gun), der neunte Bond-Film mit Roger Moore. Die Außenaufnahmen am Versteck des Gegenspielers entstanden an Khao Phing Kan und Koh Tapu in der Phang Nga Bucht. Der Film Der Morgen stirbt nie (1997) nutzte die Phang Nga Bucht später als Ersatz für Vietnam.

Wann ist die beste Zeit für die Drehorte?

Tageszeit ist wichtiger als Jahreszeit: früh am Morgen oder am späten Nachmittag ist es leerer und das Licht weicher. Die ruhigere Saison ist in der Regel die Trockenzeit von etwa November bis April. Maya Bay ist jedes Jahr für rund zwei Monate geschlossen; zuletzt war das im August und September.

Kann man alle Drehorte an einem Tag sehen?

Nein, das ist nicht empfehlenswert. Phang Nga Bucht und Phi Phi liegen in unterschiedlichen Richtungen, und beide brauchen Zeit. Besser sind zwei getrennte Tage – oder Sie wählen den Ort, der Sie mehr reizt.

Wo wurde The Impossible gedreht, und kann man das besuchen?

Der Film entstand nach Berichten hauptsächlich in Khao Lak in der Provinz Phang Nga. Khao Lak ist von Krabi aus eine Landreise und kein Ziel unserer Boot-Touren. Der Film behandelt die Tsunami-Katastrophe von 2004 – wenn Sie die Gegend besuchen, tun Sie es respektvoll und besuchen Sie Gedenkstätten ruhig.

Diesen Ort privat erleben

Privates Speedboat ab Ao Nang für maximal 5 Gäste – Route und Timing nach Gezeiten und Ihren Wünschen.

Frage per WhatsApp
Passende Touren

Diese privaten Touren führen zu den Orten aus diesem Artikel.

Versteckte Lagune von Koh Roi in der Phang-Nga-Bucht, umschlossen von Kalksteinfelsen
8,5 Std. · ab 08:00

Uncharted Phang Nga & Secret Islands

Koh Roi, Koh Kudu, Koh Nok – 100 % abseits der Massen.

ab ฿26,000 pro Boot · max. 5 Gäste

Details & Ablauf
Maya Bay auf Koh Phi Phi Leh bei Sonnenaufgang, menschenleerer Strand zwischen hohen Kalksteinfelsen
8 Std. · ab 07:00

Phi Phi Early Bird – vor allen anderen

Maya Bay, Pileh-Lagune und Bamboo Island im ersten Morgenlicht.

ab ฿28,500 pro Boot · max. 5 Gäste

Details & Ablauf